Die Brücke zwischen Innovation und Markt

Sehr gut besuchtes A.S.I.-Summit zur Verbindung von Forschung, Innovation und Standardisierung

Wien (AS prm, 17.06.2019)
Summit Research, Innovation and Standardization

Summit Research, Innovation and Standardization

V.l.n.r.: Gerald Kern, Aljosa Pasic, Marietta Ulrich-Horn, Manfred Matzka, Bernhard Strobl, Karl Grün

V.l.n.r.: Gerald Kern, Aljosa Pasic, Marietta Ulrich-Horn, Manfred Matzka, Bernhard Strobl, Karl Grün

Wie lassen sich Forschungsergebnisse erfolgreich auf den Markt bringen? Diese Frage beschäftigte die mehr als 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Austrian Standards Summit zu Forschung, Innovation und Standardisierung am 13. Juni 2019 im Austria Standards Meeting Center in Wien.

Hochkarätige Vortragende zeigten anhand von Praxisbeispielen, europäischen Initiativen und konkreten Ergebnissen - etwa des europäischen Projekts BRIDGIT2 -, wie Standards und Standardisierung Entwicklungszeiten verkürzen und helfen, aus Innovationen markttaugliche Produkte und Services zu machen.

Matzka: Österreich als Impulsgeber

"Standards weisen in die Zukunft, denn sie sind stets nahe dran an dem, was morgen gebraucht wird", betonte Manfred Matzka, Vizepräsident von Austrian Standards International (A.S.I.), in seiner Begrüßung. In Zeiten immer kürzerer Entwicklungszyklen könne auch ein vergleichsweises kleines Land wie Österreich dank Innovationsfreude und Schnelligkeit thematische Impulse geben, erklärte er.

Als Gastgeber eröffneten Karl Grün, Director Development bei Austrian Standards, und Gerald Kern, Teamleiter Industrielle Technologien und Verkehr vom Kooperationspartner Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die Veranstaltung.

Innovative Unternehmen - erfolgreiche Produkte

Aljosa Pasic von Atos Research & Innovation stellte das EU-Projekt CIRRUS zum Thema Cloud-Security vor, Bernhard Strobl vom Austrian Institute of Technology (AIT) präsentierte mit MobilePass eine dezentrale Lösung für innereuropäische Grenzkontrollen. Karl Grün schilderte auf Basis der Erkenntnisse aus BRIDGIT2, wie Standardisierung dabei helfen kann, Innovationen markttauglich zu machen. Marietta Ulrich-Horn von Securikett beschrieb die Beteiligung am Normungsprozess aus Sicht einer Unternehmerin und FFG-Manager Gerald Kern referierte über Struktur und Förderpraxis der EU-Programme Horizon 2020 und Horizon Europe.

Standardisierung strategisch einsetzen

In der abschließenden Diskussionsrunde waren sich Publikum und Vortragende einig: Standardisierung bietet enorme Vorteile durch vorhandene Netzwerke, durch die systematische Erhebung der Anforderungen aller Stakeholder und eine im Konsens erarbeitete Taxonomie.

Dieser große Nutzen der Standardisierung für Innovationen und zur Stärkung des Wettbewerbs sollte unbedingt auch von der Politik anerkannt und im Rahmen von Forschungsrahmenprogrammen strategisch eingesetzt werden, so die gemeinsame Forderung.

Linkstipps

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Am 13. November 2019 findet die Internationale Konferenz zu BRIDGIT2 in Brüssel statt - Thema "Boosting Innovation through Standards"

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Cornelia Mayer

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