Montanuniversität Leoben

Normen rasch und unkompliziert nutzen

Engagierte Vertreter der Universitätsbibliothek entwickelten mit Austrian Standards eine neuartige Lösung, um die vielen unterschiedlichen Normen optimal im Studienbetrieb zu integrieren.

Wenn die Rede von Bibliotheken ist, denken viele Menschen an ehrwürdige "Tempel des Wissens", die atemberaubende Mengen an Büchern, Folianten und Dokumenten sammeln, bewahren und verwalten. Doch eine moderne Bibliothek, besonders eine wissenschaftlich-universitäre, hat heute wesentlich umfangreichere Aufgaben. Durch die fundamentalen Umwälzungen in den Medien- und Informationstechnologien haben sich Bibliotheken erfolgreich zu kundenorientierten Dienstleistungseinrichtungen transformiert, deren Kernaufgaben die Wissensaufbereitung und -vermittlung sind.

Die Bibliothek der Montanuniversität im steirischen Leoben ist eine solche Einrichtung neuen Zuschnitts. 1840 im steirischen Vordernberg gegründet, ist die "Alma Mater Leobiensis" Österreichs einzige Hochschule für montanistische Wissenschaften. Rund 3.500 Studierende sind in den 10 Fachrichtungen inskribiert. Die Palette erstreckt sich von Montanmaschinenbau und Metallurgie über Rohstoffingenieurwesen, Werkstoffwissenschaft und Petroleum Engineering bis hin zu Energietechnik und industriellem Umweltschutz. Ausbildungsqualität und Karrierechancen der angehenden Diplomingenieure werden von Studierenden wie Arbeitgebern regelmäßig mit Bestnoten bewertet. Das liegt definitiv an der Expertise der rund 800 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wesentlichen Anteil daran hat sicher auch der einfache Zugang zu Wissen.

Wenn die Rede von Bibliotheken ist, denken viele Menschen an ehrwürdige "Tempel des Wissens", die atemberaubende Mengen an Büchern, Folianten und Dokumenten sammeln, bewahren und verwalten. Doch eine moderne Bibliothek, besonders eine wissenschaftlich-universitäre, hat heute wesentlich umfangreichere Aufgaben. Durch die fundamentalen Umwälzungen in den Medien- und Informationstechnologien haben sich Bibliotheken erfolgreich zu kundenorientierten Dienstleistungseinrichtungen transformiert, deren Kernaufgaben die Wissensaufbereitung und -vermittlung sind.

Die Bibliothek der Montanuniversität im steirischen Leoben ist eine solche Einrichtung neuen Zuschnitts.
1840 im steirischen Vordernberg gegründet, ist die "Alma Mater Leobiensis" Österreichs einzige Hochschule für montanistische Wissenschaften. Rund 3.500 Studierende sind in den 10 Fachrichtungen inskribiert. Die Palette erstreckt sich von Montanmaschinenbau und Metallurgie über Rohstoffingenieurwesen, Werkstoffwissenschaft und Petroleum Engineering bis hin zu Energietechnik und industriellem Umweltschutz. Ausbildungsqualität und Karrierechancen der angehenden Diplomingenieure werden von Studierenden wie Arbeitgebern regelmäßig mit Bestnoten bewertet. Das liegt definitiv an der Expertise der rund 800 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wesentlichen Anteil daran hat sicher auch der einfache Zugang zu Wissen.

Lesesaal
Christian Slamenik & Dolores Knabl, Universitätsbibliothek der Montanuniversität Leoben

"Der Bestand der Universitätsbibliothek der Montanuniversität Leoben umfasst aktuell 270 000 Monographien, 560 gedruckte und 4 100 elektronische Zeitschriften. Neben der Hauptbibliothek betreuen wir die Fachbibliothek für Geowissenschaften, die Kunststoffbibliothek, die Bibliothek des Rohstoff- und Werkstoffzentrums und 27 weitere Institutsbibliotheken". Dieses Angebot wird von Lehrenden und Studierenden mit großem Interesse genutzt. Die Bibliothekarinnen und Bibliothekare meines Teams sind als Wissensmanager für die Verwaltung und den raschen, benutzerfreundlichen Zugang zu den Inhalten der Bibliothek verantwortlich"  - erklärt der Leiter der Bibliothek, Dr. Christian Hasenhüttl.

"Im  letzten Jahr hatten wir abgesehen von persönlichen Anfragen knapp 220 000 Zugriffe auf die elektronisch verfügbaren Ressourcen der Bibliothek. Neben 125 000 Abfragen von Zeitschriften wurden knapp 40 000 E-Books abgerufen und mehr als 52 000 Datenbankrecherchen durchgeführt", so Christian Slamenik.

Normen für Lehre und Forschung

Der technische Schwerpunkt zahlreicher Diplomstudien setzt auch die Kenntnis aktueller Normen und Regelwerke voraus. Die komplexen Anforderungen des Studien- und Forschungsbetriebs machen die Anschaffung zahlreicher Normen notwendig. In der Vergangenheit kauften die unterschiedlichen Institute meist ad hoc die benötigten Regelwerke an und archivierten sie bei sich. Die Bibliothek war meist nicht eingebunden und die Normen somit für andere nicht auffindbar. An ein gezieltes Versionsmanagement war nicht zu denken. "Das war für den wissenschaftlichen Betrieb an einer Universität auf Dauer natürlich nicht tragbar. Deshalb haben wir Kontakt zu Austrian Standards aufgenommen, um eine zeitgemäße Lösung zu finden", erläutert Dolores Knabl.

Die erste Lösung heißt Lesesaal. Die Software von Austrian Standards ermöglicht eine neue Art der Recherche zu Normen und der Einsicht in die Dokumente. Damit konnte sich die Montanuniversität aus verschiedenen Fachbereichen ihr eigenes Normen-Portfolio, das laufend automatisch aktualisiert wurde, zusammenstellen. Alle Angehörigen der Universität hatten damit Zugriff auf die gewünschten nationalen, Europäischen und Internationalen Normen. So weit, so gut. Aber die Kunden aus der Steiermark wollten mehr.

"Wir sind ein recht überschaubarer Campus. Dadurch kennen wir die Bedürfnisse unserer Studenten und Assistenten sehr genau. Wir haben sehr bald bemerkt, dass unsere Anforderungen die Möglichkeiten des Lesesaal übersteigen und das unseren Partnern bei Austrian Standards auch mitgeteilt. Denn unser (Normen-)Portfolio erweiterte sich ständig, auch mit internationalen Normen, die nicht im Lesesaal enthalten sind", so Dolores Knabl.

Lesesaal mit "effects"

"Diese Möglichkeiten bietet das Produkt effects 2.0", erklärt Andreas Cepnik, der zuständige Kundenbetreuer von Austrian Standards. "Was es zum damaligen Zeitpunkt aber nicht gab, war die Verbindung zwischen Lesesaal und effects 2.0. Diesen Konnektor haben wir gemeinsam mit unserem Kunden definiert und in der Folge für ihn entwickelt." Die aktuell verwendete Lösung für die Montanuniversität Leoben lässt kaum mehr Wünsche offen. "Wir haben einerseits mit dem Lesesaal einen raschen und breiten Online-Zugang für die Studierenden. Den Universitätsangehörigen in Lehre und Forschung können wir mit effects die vertiefende Nutzung anbieten", ist Christian Slamenik zufrieden. "Der Erfolg gibt uns Recht. Das Angebot hat sich etabliert und wird sehr gut angenommen, wie die vielen täglichen Zugriffe auf unser maßgeschneidertes Normenservice zeigen. Wir bekommen immer wieder das Feedback, wie toll es ist, derartig rasch und unkompliziert auf Normen zugreifen zu können und dabei stets zu wissen, dass die Verwendung rechtlich einwandfrei ist."

Die Montanuniversität Leoben ist ein erfolgreiches Beispiel dafür, wie Austrian Standards gemeinsam mit seinen Kunden die optimale Lösung findet. Natürlich sind Anwendungen dieser Art auch im Normenwesen "work in progress", und die Zukunft hält noch viele Wünsche und neue Herausforderungen bereit. In diesem Sinn gilt es, die wechselseitigen Anforderungen besser kennenzulernen.

Deshalb informiert Austrian Standards zu Beginn des Studienjahrs 2013/2014 an der Montanuniversität Leoben über Grundlagen, Entstehungsprozesse und Zukunft der Normung.

Autor: Herbert Hirner

PR-ID: 0647-2013-05-17 / montanuni_leoben