Umfrage: Normen sind sinnvoll, wie sie zustande kommen, auch

Breite Bevölkerung sowie Experten wollen unabhängiges, neutrales Institut, das Normung koordiniert.

Wien (AS prm, 24.09.2014)

58 % der Österreicherinnen und Österreicher wollen Austrian Standards als ein unabhängiges, neutrales Normungsinstitut, 61 % sagen, dass der Normungsprozess von jenen finanziert werden soll, die die Normen anwenden und davon profitieren.

Das hat das unabhängige Markt- und Meinungsforschungsinstitut INTEGRAL im September erhoben. 1 000 Telefoninterviews, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 14 Jahren, wurden dazu durchgeführt.

Damit bestätigt die Bevölkerung, was auch die Kunden- und Partnerbefragung im Mai ergeben hat. Die Befragungen bieten Austrian Standards Orientierung zu Schwerpunkten 2014/2015.

Die wichtigsten Erkenntnisse daraus

  • Die Kernwerte von Austrian Standards - Sicherheit und Verlässlichkeit, Vertrauen und Qualität - sind unumstritten.
  • Nutzen und Sinn der Normung - sowohl persönlich als auch für die Unternehmen - sind unangefochten.
  • Die Entwicklung von Normen soll von einem unabhängigen Institut koordiniert werden (sagen 64 % der Kunden und Partner bzw. 58 % der österreichischen Bevölkerung).
  • Zum Thema Finanzierung sind 53 % der Kunden und Partner bzw. 61 % der Bevölkerung der Ansicht, der Normungsprozess soll von jenen finanziert werden, die Normen anwenden und davon profitieren.
  • Besonders erfreulich ist, dass Austrian Standards Institute inzwischen bei der Hälfte der befragten Bevölkerung (49 %) bekannt ist.

"Die Studie hat uns aber auch gezeigt, dass wir die Bedeutung von Normen als Brücke zwischen Forschung und Markt (Innovation) noch klarer machen und deutlicher kommunizieren müssen", erklärt dazu Austrian Standards Direktorin DDr. Elisabeth Stampfl-Blaha: "Auch die vielfältigen Möglichkeiten, an der Entwicklung von Standards mitzuwirken, müssen künftig noch bekannter werden."

Kurzpräsentation der Studie (PDF, 145 kB)