"Europa, das schützt" - Sicherheit durch Standards

Die europäische Normungsorganisation CEN und Austrian Standards unterstreichen zum Auftakt der österreichischen Ratspräsidentschaft den Stellenwert von Standards für Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit

Wien (AS prm, 26.06.2018)

Bereits zum dritten Mal übernimmt Österreich am 1. Juli 2018 den Vorsitz im Rat der Europäischen Union und wird während der nächsten sechs Monate die gesetzgeberische und politische Arbeit des Rates wesentlich mitbestimmen. Der österreichische Ratsvorsitz steht unter dem Motto "Europa, das schützt".

In diesem Zusammenhang unterstreichen die europäische Normungsorganisation CEN und ihr österreichisches Mitglied Austrian Standards International (A.S.I.) den wesentlichen Beitrag, den Standards bei der erfolgreichen Bearbeitung der großen Themen und Prioritäten des österreichischen Vorsitzes leisten. So spielen Standards eine zentrale Rolle bei der Lösung von sicherheitspolitischen Herausforderungen, vor denen die EU heute steht; ebenso helfen Standards, die Wettbewerbsfähigkeit der EU durch die Digitalisierung zu stärken.

"Die bei uns entwickelten Europäischen Standards unterstützen die Implementierung der Europäischen Sicherheitsunion sowie die Realisierung des digitalen Binnenmarkts und tragen zur wirtschaftlichen Stabilität und Weiterentwicklung der meisten Nachbarländer der EU bei", sagt Elena Santiago Cid, CEN/CENELEC-Generaldirektorin in Brüssel. Sie verweist auf europaweite Standardisierungs-Bestrebungen in Schlüsselbereichen wie dem Schutz kritischer Infrastrukturen, dem Umgang mit gefährlichen Substanzen, beim Krisen- und Notfallmanagement und Sicherheitsdiensten. Darüber hinaus fördern Europäische Standards auch die europäischen Innovationsbestrebungen.

Standardisierung - eine starke Basis für europäische Wettbewerbsfähigkeit

"Mit Sicherheit haben Europäische Standards dazu beigetragen, den EU-Binnenmarkt Wirklichkeit werden zu lassen und damit die europäische Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Sie bauen Handelshemmnisse ab und unterstützen Unternehmen - große ebenso wie Klein- und Mittelbetriebe - dabei, konkurrenzfähige und weltweit gefragte Produkte und Dienstleistungen auf die Märkte zu bringen", betont Austrian-Standards-Direktorin Elisabeth Stampfl-Blaha.

Dies sei ein wesentlicher Grundpfeiler, um die Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich und sicher zu bewältigen und Chancen noch besser nützen zu können. Austrian Standards ist deshalb auch Partner mehrerer europäischer Projekte im Rahmen von Horizon 2020. Ziel ist es, Forschung und Standardisierung enger und erfolgreicher zu verknüpfen.

Europäische Standards, die oft in enger Kooperation mit internationalen Partnern wie ISO (Internationale Organisation für Normung) und der IEC (Internationale Elektrotechnische Kommission) entwickelt werden, tragen zu einer wettbewerbsfähigen, smarten, innovativen und nachhaltigen Europäischen Wirtschaft entscheidend bei.

CEN und Austrian Standards werden den österreichischen Ratsvorsitz nutzen, um das Verständnis für die wichtige Funktion der Standardisierung auf europäischer und internationaler Ebene zu erhöhen.

Medienkontakt

Cornelia Mayer

Haben Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema?

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Cornelia Mayer

Head of Public Relations
+43 1 213 00-707 +43 1 213 00-327