2. Fachkongress IoT 2018

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Futurezone ist Medienpartner beim IoT-Fachkongress 2017

Hauptpartner

ÖWD Security Systems
Rockwell ist Hauptpartner beim Industrie 4.0 Fachkongress 2018

Partner

Austria Innovativ ist Partner beim IoT-Fachkongress 2017
IoT Austria
IoT ist Partner beim IoT-Fachkongress 2018
Maschinenmarkt ist Partner beim IoT-Fachkongress 2017
Monitor ist Partner beim IoT-Fachkongress 2017
WKO ist Partner beim IoT-Fachkongress 2017

2. IoT-Fachkongress 2018

Mit Standards in die Zukunft

Smart City & Country, Cloud, Security

3. Oktober 2018, Austrian Standards

Eröffnungsplenum | 2 Praxissessions | Abschlussplenum | Begleitende Fachausstellung | Networking-Pausen

Internet der Dinge (IoT): Technologieblase oder Innovationstreiber?
Standards pushen Schnittstellen und stellen die M2M-Kommunikation sicher. Erleben Sie aktuelle Praxisbeispiele und die neuesten IoT-Anwendungen.

Frühbucherbonus von EUR 100 bis 31.08.2018


Seien Sie beim Community-Treffpunkt dabei – Themenhighlights u.a.

  • Smart City: Ideen für die Stadt der Zukunft
  • 5G oder Realtime IoT
  • DSGVO & DSAG 2018
  • Cyber Security
  • Smart Mobility – Globale Verkehrssteuerung
  • Edge/Fog Computing

Kennen Sie Pepper Milli? Nein? Dann wird es höchste Zeit! Erleben Sie die Diskussion von Software-Entwickler Bernhard Löwenstein mit seinem (ganz speziellen) Assistenten.

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Mehr zu IoT

Das Internet der Dinge (englisch Internet of Things, kurz IoT) bezeichnet die Verknüpfung eindeutig identifizierbarer physischer Objekte mit einer virtuellen Repräsentation innerhalb einer Internet-ähnlichen Struktur.

Objekte, Menschen, Systeme und Informationsquellen verbinden sich darin zu einer Infrastruktur, die in der Lage ist, mit Hilfe intelligenter Services Informationen sowohl aus der realen wie auch aus der virtuellen Welt zu verarbeiten. Darüber hinaus ist das System in der Lage, auf diese Informationen zu reagieren.

Bei der Realisierung des IoT spielen auch Cloud Computing und Big Data eine wichtige Rolle. In Alltagsgegenständen verbaute, kostengünstige Sensoren und Prozessoren sollen die Vernetzung vorantreiben und mithilfe künstlicher Intelligenz und Machine Learning neue Services bieten, die den individuellen Alltag erleichtern. Das Internet der Dinge dringt damit in das persönliche Leben zahlreicher Menschen ein und berührt dabei nicht nur Prozesse der technischen Standardisierung, sondern wirft auch Fragen hinsichtlich Privatsphäre und Datenschutz auf.


Der Ausbau an vernetzten Systemen kann vor allem kritische Infrastrukturen gefährden. Sie erhalten nicht nur wichtige gesellschaftliche Funktionen aufrecht, sondern sind auch für Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Ein Blackout, ein großflächiger Strom- und Infrastrukturausfall - so die Meinung von Fachleuten - ist jederzeit möglich.

Das bedeutet: kein Strom, kein Netzempfang, keine Wasserversorgung. Alles wäre betroffen. Unsere Gesellschaft und Wirtschaft würde binnen weniger Minuten zum völligen Stillstand kommen. "Denn eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied", so Herbert Saurugg, Experte für die Vorbereitung auf den Ausfall lebenswichtiger Infrastrukturen.

Saurugg, auch als Blackout-Querdenker bekannt, war Speaker beim IoT-Fachkongress "Big Data, Cloud, Datenschutz & Co - mit Standards zum Erfolg" am 18. Oktober 2017. In seiner Keynote bei diesem von Austrian Standards veranstalteten Fachkongress ging er darauf ein, welche Vorkehrungen Organisationen treffen können und sollen, um sich auf den Ernstfall vorzubereiten. Als eine Lösung propagiert er die Schaffung von dezentralen, fehlerfreundlichen Systemen.


Für ein funktionierendes Internet der Dinge braucht es eine effiziente Standardisierung der eingesetzten Komponenten und Dienste. Gegenwärtig werden die existierenden Standards überprüft, inwieweit sie für Anwendungen im Internet der Dinge angepasst werden können. Während einige Standards lediglich adaptiert werden müssen, sind für andere Themen völlig neue Regelwerke für das Internet of Things zu entwickeln.

Bereits veröffentlicht wurden der dreizehnteilige Internationale Standard ISO/IEC 29341 zum Management von Geräten und deren Protokollen. In Ausarbeitung befinden sich zur Zeit Standards, die Definitionen und Vokabular des Internet of Things (ISO/IEC CD 20924) sowie den Aufbau einer entsprechenden Referenzarchitektur (ISO/IEC CD 30141) thematisieren. Zahlreiche weitere Regelwerke zu Themen wie Frameworks, Use Cases, dem Gebrauch von Object Identifiers und IoT in der Versorgungskette sind in Vorbereitung.

Um die Standardisierung des Themas voranzutreiben, wurde das Joint Technical Committee 1 (ISO/IEC JTC 1) Information Technologies, Subcommittee 41 "Internet of Things and related Technologies" aus der Taufe gehoben. Dieses neue, bei den internationalen Standards-Organisationen ISO und IEC angesiedelte Arbeitsgremium entsteht aus den Arbeitsgruppen 7 "Sensor Networks" und 10 "Internet of Things", baut also auf den bereits erarbeiteten Inhalten auf und führt deren Arbeiten fort.