1920 - Konstituierende Sitzung des "Österreichischen Normenausschusses für Industrie und Gewerbe" Ö.N.I.G. am 23. September 1920. Erster Präsident: Prof. Wilhelm Exner. Die ersten 13 Fachausschüsse mit 400 Experten nehmen ihre Arbeit auf. Schwerpunkte sind Maschinenbau, Elektrotechnik und Kraftfahrzeugbau.
1921 - Die erste ÖNORM erscheint. Sie regelt metrische Gewinde.
1926 - Gründung der International Federation of the National Standardizing Associations ISA. Die Idee, Normen weltweit nach einem einheitlichen Verfahren zu entwickeln, wird damit erstmals realisiert.
1932 - Der Name Ö.N.I.G. wird in "ÖNA Österreichischer Normenausschuß" geändert. Der Personalstand umfasst vier Personen. Sie betreuen pro Jahr 142 bis 275 Ausschuss-Sitzungen. Zwischen 40 und 60 Normen werden fertiggestellt.
1938 - Das Ende der Ersten Republik bedeutet auch das Aus für die selbstständige österreichische Normungsarbeit. Der ÖNA geht in das DIN über und fungiert als dessen Außenstelle in Wien. Das österreichische Normenwerk umfasst zu diesem Zeitpunkt 693 Dokumente.